Die Texte

Die ihr des unermesslichen Weltalls Schöpfer ehrt

Kantate von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 619)

Die ihr des unermesslichen Weltalls Schöpfer ehrt,
Jehova nennt ihn, oder Gott,
nennt Fu ihn, oder Brahma –
Hört! Worte aus der Posaune des Allherrschers!
Laut tönt durch Erden, Monden, Sonnen ihr ew’ger Schall.
Hört, Menschen ihn auch ihr!
Liebt mich in meinen Werken! Liebt Ordnung, Ebenmaß und Einklang!
Liebt euch selbst und Eure Brüder! Körperkraft und Schönheit sei eure Zierd’, Verstandeshelle euer Adel!
Reicht euch der ew’gen Freundschaft Bruderhand,
die nur ein Wahn, nie Wahrheit euch so lang entzog.
Zerbrechet dieses Wahnes Bande!
Zerreisset dieses Vorurteiles Schleier!
Enthüllt euch vom Gewand, das Menschheit in Sektiererei verkleidet!
In Kolter schmiedet um das Eisen, das Menschen, das Bruderblut bisher vergoss! Zersprenget Felsen mit dem schwarzen Staube,
der mordend Blei in Bruderherz oft schnellte!
Wähnt nicht, dass wahres Unglück sei auf meiner Erde,
Belehrung ist es nur, die wohltut, wenn sie euch zu bessern Taten spornt; die, Menschen, ihr in Unglück wandelt,
wenn töricht blind ihr rückwärts in den Stachel schlagt,
der vorwärts euch antreiben sollte.
Seid weise nur, seid kraftvoll und seid Brüder!
Dann ruht auf euch mein ganzes Wohlgefallen,
dann netzen Freudenzähren nur die Wangen;
dann werden eure Klagen Jubeltöne; dann schaffet ihr zu Edenstälern Wüsten; dann lachet alles euch in der Natur;
dann ist‘s erreicht, des Lebens wahres Glück.


Das Sein im Ewigen

Kantate von Patrik Bishay
(Titel von Br. Günter Wolf, Bad Homburg)

I

Sprecher/Sprecherin:

Ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ λόγος, καὶ ὁ λόγος ἦν πρὸς τὸν θεόν, καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος. οὗτος ἦν ἐν ἀρχῇ πρὸς τὸν θεόν.
πάντα δι’ αὐτοῦ ἐγένετο, καὶ χωρὶς αὐτοῦ ἐγένετο οὐδὲ ἕν. ὃ γέγονεν ἐν αὐτῷ ζωὴ ἦν, καὶ ἡ ζωὴ ἦν τὸ φῶς τῶν ἀνθρώπων·
καὶ τὸ φῶς ἐν τῇ σκοτίᾳ φαίνει, καὶ ἡ σκοτία αὐτὸ οὐ κατέλαβεν.

(Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott.
Alles ist durch es geworden, und ohne es ist auch nicht eines geworden. Was geworden ist, war im Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen.)

Chor:

Was passt, das muss sich ründen, Was sich versteht, sich finden, Was gut ist, sich verbinden, Was liebt, zusammen sein. Was hindert, muss entweichen, Was krumm ist, muss sich gleichen, Was fern ist, sich erreichen, Was keimt, das muss gedeih‘n. Gib traulich mir die Hände,
Sei Bruder mir und wende
Den Blick vor Deinem Ende Nicht wieder weg von mir.
Ein Tempel – wo wir knieen
Ein Ort – wohin wir ziehen
Ein Glück – für das wir glühen Ein Himmel – mir und dir.

Sprecher:

Ἐγώ εἰμι τὸ ἄλφα καὶ τὸ ὦ, λέγει κύριος ὁ θεός, ὁ ὢν καὶ ὁ ἦν καὶ ὁ ἐρχόμενος, ὁ παντοκράτωρ.

(Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, – Gott der Seiende, der er war und der Kommende, der Allmächtige.)

Chor:

Er richtet auf.

Sprecherin:

καὶ εἶπέν μοι· γέγοναν. ἐγώ [εἰμι] τὸ ἄλφα καὶ τὸ ὦ, ἡ ἀρχὴ καὶ τὸ τέλος. ἐγὼ τῷ διψῶντι δώσω ἐκ τῆς πηγῆς τοῦ ὕδατος τῆς ζωῆς δωρεάν.

(Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende.
Ich werde dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geschenkweise geben.)

Chor:

In ihm ist Stärke.

Sprecher/Sprecherin:

ἐγὼ τὸ ἄλφα καὶ τὸ ὦ, ὁ πρῶτος καὶ ὁ ἔσχατος, ἡ ἀρχὴ καὶ τὸ τέλος.

(Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.)

II

Sprecher/Sprecherin:

Herrlich erhebst Du dich am himmlischen Lichtberg, Ewige Sonne, Ursprung des Leben!
Wenn Dein Glanz im östlichen Himmelfeld aufsteigt, Wird die Welt so licht von Deiner Schönheit.
Denn Du bist schön, du bist groß, du funkelst unirdisch, Und Deine Strahlen umarmen alle deine Schöpfung. Siegreich bist du, du nimmst uns alle gefangen, Bindest uns alle mit deiner Liebe.
Wenn du hinunter sinkst an der westlichen Wölbung, wird so finster die Welt, als sei sie gestorben.
In ihrer Kammer schlafen die Menschen,
Der Atem geht anders, das Gesicht ist verlöscht; Nichts mehr besitzen sie, denn wie Tote
Wissen sie nichts mehr.
Reißende Tiere kommen hervor aus den Höhlen. Giftige Schlangen kommen und böse Gedanken.
Schweigend liegt die Welt:
Denn ihr Schöpfer
Hat sie verlassen.
Hell wird die Welt wieder, wenn Dein Antlitz empor strahlt, Festlich erglühen die Länder der Erde. Taugebadet, glänzend gewandet,
Heben sie die Arme und beten dich an.
Alle Tiere hüpfen und freuen sich der Weide,
Alle Bäume und Kräuter sprießen,
Alle Vögel entflattern den Nestern,
Ihre Schwingen lobpreisen dich;
Alle Fische springen im Wasser,
All die geflügelten, winzigen, wispernden Wesen Leben auf,
Weil du sie anblickst.
Du lässest wachsen die Frucht im Leibe der Frauen, Du erweckest den Samen des Mannes.
Dem Küchlein in seiner Schale gibst du Luft, Und du gibst ihm die Kraft, die Hülle zu sprengen. Alle stillst Du,
Amme der Ungeborenen.
Atem gibst du, all deine Werke zu beleben, wenn es hervortritt aus dem dunklen Schoße.
Du hast die Erde geschaffen nach deinem Belieben Allem Lebendigen gibst du Speise für immer
Du erteilst das Maß der Lebenszeit einem jedem. Aufgang und Untergang schaffst du, lebende Sonne, Dunkel vergehst du und strahlend kehrst du wieder, Du bist das Pochen in meinem Herzen,
Alles, was wir in deinem Lichte schauen,
Wird vergehen,
Du aber lebst und blühst für immer und ewig!

III

Bariton/Chor/Sprecher/Sprecherin:

Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Herr, von Ewigkeit zu Ewigkeit, der du die Menschen lässest sterben und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder!
Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist,
und wie eine Nachtwache.
Du lässest sie dahinfahren wie einen Strom; sie sind wie ein Schlaf, gleichwie ein Gras, das doch bald welk wird, das da frühe blüht und bald welk wird
und des Abends abgehauen wird und verdorrt.
Das macht dein Zorn, dass wir so vergehen, und dein Grimm, dass wir so plötzlich dahin müssen. Denn unsere Missetaten stellst du vor dich, unsre unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesicht.
Darum fahren alle unsere Tage dahin durch deinen Zorn;
wir bringen unsre Jahre zu wie ein Geschwätz.
Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn‘s hoch kommt, so sind‘s achtzig Jahre,
und wenn‘s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen;
denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon.

Chor:

Wer glaubt aber, dass du so sehr zürnest, und wer fürchtet sich vor solchem deinem Grimm?

Sprecherin/Sprecher:

Lehret uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Und Salomo sandte zu Hiram und ließ ihm sagen:
Du weißt, dass mein Vater David nicht konnte bauen ein Haus dem Namen des HERRN, seines Gottes, um des Krieges willen, der um ihn her war, bis sie der HERR unter seiner Füße Sohlen gab. Nun aber hat mir der HERR, mein Gott, Ruhe gegeben umher, dass kein Widersacher noch böses Hindernis mehr ist. Siehe, so habe ich gedacht, ein Haus zu bauen dem Namen des HERRN, meines Gottes, wie der HERR geredet hat zu meinem Vater David und gesagt: Dein Sohn, den ich an deine Statt setzen werde auf deinen Stuhl, der soll meinem Namen das Haus bauen. Im vierhundertachtzigsten Jahr nach dem Ausgang der Kinder Israel aus Ägyptenland, im vierten Jahr des Königreichs Salomo über Israel, im Monat Siv April, Mai, das ist der zweite Monat, ward das Haus des HERRN gebaut. Das Haus aber, das der König Salomo dem HERRN baute, war sechzig Ellen lang, zwanzig Ellen breit und dreißig Ellen hoch. Und er baute eine Halle vor dem Tempel, zwanzig Ellen lang nach der Breite des Hauses und zehn Ellen breit vor dem Hause her.

׃לֵֽא הָּ֥תאַ םָ֗לוֹ֝ע־דַע םָ֥לוֹעֵמּֽו לֵ֑בֵתְו ץֶרֶ֣א לֵֽלוֹ֣חְּתַו וּדָּ֗לֻי םיִ֤רָ֘ה ׀םֶרֶ֤טְּב ׃םָֽדאָ־יֵנְב וּבוּׁ֣ש רֶמאֹּ֗תַ֝ו אָּ֑כַּד־דַע שׁוֹנֱ֭א בֵׁ֣שָּת
׃הָלְיָּֽלַב הָ֥רוּמְׁשאְַו רֹ֑בֲעַי יִּ֣כ לוֹמְתֶ֭א םוֹ֣יְּכ ָךיֶ֗ניֵעְּֽב םיִ֡נָׁש ףֶלֶ֪א יִּ֤כ ׃ףֹֽלֲחַי ריִ֥צָחֶּכ רֶקֹּ֗בַּ֝ב וּ֑יְהִי הָ֣נֵׁש םָּתְמַרְ֭ז
׃שֵֽׁבָיְו לֵ֥לוֹמְי בֶרֶ֗עָ֝ל ףָ֑לָחְו ץיִ֣צָי רֶקֹּבַּ֭ב
׃וּנְלָֽהְבִנ ָ֥ךְתָמֲחַבּֽו ָךֶּ֑פאְַב וּניִ֥לָכ־יִּֽכ
׃ָךיֶֽנָּפ רוֹ֥אְמִל וּנֵ֗מֻלֲ֝ע ָךֶּ֑דְגֶנְל וּניֵ֣תֹנוֲֹע ָּתַׁש
׃הֶגֶֽה־וֹמְכ וּניֵ֣נָׁש וּניִּ֖לִּכ ָךֶ֑תָרְבֶעְב וּ֣נָּפ וּניֵמָ֭י־לָכ יִּ֣כ
ןֶוָ֑אָו לָ֣מָע םָּבְהָרְ֭ו הָ֗נָׁש םיִ֤נוֹ֘מְׁש ׀תֹ֨רוּבְגִּב םִ֤אְו הָ֡נָׁש םיִ֪עְבִׁש םֶ֥הָב וּניֵ֨תוֹנְׁש־יֵֽמְי ׃הָפֻֽעָּנַו שׁיִ֗֝ח זָ֥ג־יִּכ
׃ָךֶֽתָרְבֶע ָ֗ךְתאְָרִיְכּ֝ו ָךֶּ֑פאַ זֹ֣ע ַעֵדוֹ֭י־יִֽמ
הָֽמְכָח בַ֣בְל אִ֗בָנְ֝ו עַ֑דוֹה ןֵּ֣כ וּניֵמָ֭י תוֹ֣נְמִל

׃רֹֽמאֵל םָ֖ריִח־לֶא הֹ֔מֹלְׁש חַ֣לְׁשִּיַו
יֵ֥נְּפִמ ויָ֔הֹלֱא הָ֣והְי ֙םֵׁשְל תִיַּ֗ב תוֹ֣נְבִל ֙לֹכָי אֹ֤ל יִּ֣כ יִ֗באָ דִ֣וָּד־תֶא ָּתְעַ֜דָי הָּ֨תאַ וֹלְגַר תוֹּ֥פַּכ תַחַּ֖ת םָ֔תֹא ֙הָוהְי־תֵּת דַ֤ע וּהֻ֑בָבְס רֶׁ֣שֲא הָ֖מָחְלִּמַה
׃עָֽר עַגֶּ֥פ ןיֵ֖אְו ןָ֔טָׂש ןיֵ֣א ביִ֑בָּסִמ יִ֖ל יַ֛הֹלֱא הָ֧והְי ַחיִ֨נֵה הָּ֕תַעְו
֙יִבאָ דִ֤וָּד־לֶא הָ֗והְי רֶּ֣בִּד ׀רֶׁ֣שֲאַּכ יָ֑הֹלֱא הָ֣והְי םֵׁ֖שְל תִיַּ֔ב תוֹ֣נְבִל רֵ֔מֹא יִ֣נְנִהְו ֩םִיַרְצִמ־ץֶרֶֽאֵמ לֵ֣אָרְׂשִי־יֵֽנְּב תאֵ֣צְל הָ֡נָׁש תוֹ֣אֵמ עַּ֣בְראְַו הָ֣נָׁש םיִ֣נוֹמְׁשִב יִ֣הְיַו ןֶבִּ֥יַו לֵ֑אָרְׂשִי־לַע הֹ֖מֹלְׁש ְךֹ֥לְמִל יִ֔נֵּׁשַה שֶׁדֹ֣חַה אוּ֚ה וִ֗ז שֶׁדֹ֣חְּב תיִ֜עיִבְרָה הָ֨נָּׁשַּב ׃הָֽוהיַל תִיַּ֖בַה
וֹּ֑בְחָר םיִ֤רְׂשֶעְו וֹּ֖כְראָ הָּ֥מאַ־םיִּֽׁשִׁש הָ֔והיַֽל ֙הֹמֹלְׁש ְךֶלֶּ֤מַה הָ֜נָּב רֶׁ֨שֲא תִיַּ֗בַהְו ׃וֹֽתָמוֹק הָּ֖מאַ םיִׁ֥שֹלְׁשוּ
הָּ֛מאַָּב רֶׂשֶ֧ע תִיָּ֑בַה בַחֹ֣ר יֵ֖נְּפ־לַע וֹּ֔כְראָ ֙הָּמאַ םיִ֣רְׂשֶע תִיַּ֔בַה לַ֣כיֵה ֙יֵנְּפ־לַע םָ֗לוּאָהְו ׃תִיָּֽבַה יֵ֥נְּפ־לַע וֹּ֖בְחָר

Bariton:

Sag es niemand, nur den Weisen,
Weil die Menge gleich verhöhnet:
Das Lebend‘ge will ich preisen,
Das nach Flammentod sich sehnet.

Bariton/Sprecherin/Sprecher:

In der Liebesnächte Kühlung,
Die dich zeugte, wo du zeugtest,
Überfällt dich fremde Fühlung,
Wenn die stille Kerze leuchtet.
Nicht mehr bleibest du umfangen
In der Finsternis Beschattung,
Und dich reißet neu Verlangen
Auf zu höherer Begattung.

Bariton:

Keine Ferne macht dich schwierig,
Kommst geflogen und gebannt,
Und zuletzt, des Lichts begierig,
Bist du Schmetterling verbrannt.
Und so lang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und Werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.

Sprecher:

Und der König Salomo sandte hin und ließ holen Hiram von Tyrus, einer Witwe Sohn aus dem Stamm Naphthali, und sein Vater war ein Mann von Tyrus gewesen; der war ein Meister im Erz, voll Weisheit, Verstand und Kunst, zu arbeiten allerlei Erzwerk. Da er zum König Salomo kam, machte er alle seine Werke.
Und er machte das Meer, gegossen, zehn Ellen von seinem einen Rande bis zu seinem anderen Rande, gerundet ringsum, und fünf Ellen seine Höhe; und eine Schnur von dreißig Ellen umfasste es ringsum.

׃רֹּֽצִמ םָ֖ריִח־תֶא חַּ֥קִּיַו הֹ֔מֹלְׁש ְךֶלֶּ֣מַה ֙חַלְׁשִּיַו
־תֶא אֵלָּמִּיַ֠ו ֒תֶׁשֹחְנ שֵׁ֣רֹח ֮יִרֹצ־שׁיִא ויִ֣באְָו יִ֗לָּתְפַנ הֵּ֣טַּמִמ אוּ֜ה הָ֨נָמְלאַ ֩הָּׁשִא־ןֶּב ְךֶלֶּ֣מַה־לֶא ֙אוֹבָּיַו תֶׁשֹ֑חְּנַּב הָ֖כאָלְמ־לָּכ תוֹׂ֥שֲעַל תַעַּ֔דַה־תֶאְו ֙הָנוּבְּתַה־תֶאְו הָ֤מְכָחַה ׃וֹּֽתְכאַלְמ־לָּכ־תֶא שַׂעַּ֖יַו הֹ֔מֹלְׁש

Sprecherin:

Und so lang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und Werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.

Chor:

Er richtet auf.
In ihm ist Stärke.
Gib traulich mir die Hände, Sei Bruder mir und wende
Den Blick vor Deinem Ende
Nicht wieder weg von mir.
Ein Himmel — mir und dir.

Sprecher/Sprecherin:

Wir müssen dankbar sein für das Leid, denn es lehrt uns Mitgefühl, für die Schmerzen, denn sie lehren uns Mut und für das Geheimnis, das ein Geheimnis bleibt.